Feuchtigkeit oder Protein für Haare | Das musst Du wissen ✓

Lockenbox Munich | 28.01.2022

Protein oder Feuchtigkeit – wie pflegst du deine Haare richtig? Wir alle träumen von gesunden, glänzenden Locken voller Definition und Sprungkraft. Und genau das kannst du erreichen, wenn du die Bedürfnisse deiner Haare kennst. Deine Locken brauchen entweder mehr Protein oder aber mehr Feuchtigkeit. Die richtige Balance aus beidem zu finden ist der Schlüssel zum Erfolg. Wir zeigen dir, wie du deinen müden Locken mit den richtigen Pflegeprodukten wieder ihr Gleichgewicht zurückgibst – und mit deiner sexy Lockenmähne alle Blicke auf dich ziehst.

Protein oder Feuchtigkeit – welche Bedürfnisse haben meine Haare?

Bestimmt hast du in deiner "Curly Girl Zeit" schon des Öfteren von der Wichtigkeit von Protein oder Feuchtigkeit für deine Haare gehört. Und wirklich, seit ich meine Locken gemäß ihren Bedürfnissen entweder mit mehr Protein oder Feuchtigkeit versorge, sind sie wie ausgewechselt: sichtbar gesünder, wunderbar weich, perfekt definiert und sprunghaft. Ich möchte sogar behaupten, dass sich einzelne Haarsträhnen von 2c zu 3b entwickelt haben. Und Haare, die sich davor weniger gut gelockt haben, locken sich dank der korrekten Protein-Feuchtigkeitsbalance wieder.

Auch du kannst schnell Ergebnisse erzielen und deinen Curls neues Leben einhauchen – ich zeige dir, wie leicht das geht! Schwierig zu verstehen ist das Prinzip nämlich keinesfalls. Du musst lediglich bei mehreren Waschgängen mit unterschiedlichen Produkten experimentieren, um das richtige Gleichgewicht für dich zu finden. 

Warum deine Locken nicht Protein oder Feuchtigkeit brauchen, sondern beides

Eins ist klar: Die Frage nach Protein oder Feuchtigkeit für deine Haare geht am eigentlichen Thema vorbei. Denn jeder Lockentyp braucht sowohl Protein als auch Feuchtigkeit in der Lockenpflege. Entscheidend ist, beide Komponenten auf die Bedürfnisse deiner Lockenmähne abzustimmen. Während zu viele Proteine deine Haare austrocknen und brüchig machen können, sorgen sie in der richtigen Balance für mehr Stabilität und Sprungkraft.  Produkte mit viel Feuchtigkeit pflegen deine Locken schön weich und geschmeidig. Doch auch hier ist ein Zuviel an Feuchtigkeit kontraproduktiv. Es macht deine Locken weniger voluminös und nimmt ihnen ihre Definition. Statt sprunghaften Locken hast du dann schlappe Wellen, die sich nicht mehr richtig locken möchten.

Der Schlüssel für eine sexy Lockenmähne ist deshalb, beides im richtigen Maße zu verwenden! Doch bevor ich dir zeige, wie du dein persönliches Protein-Feuchtigkeits-Gleichgewicht findest, möchte ich dir vorab noch kurz ein paar grundlegende Informationen zu deiner Lockenpflege geben. Wenn du genau verstehst, welche Rolle Protein oder Feuchtigkeit für deine Haare spielen, kannst du deinen Curls in Zukunft genau das geben, was sie gerade brauchen – und sie werden es dir mit gesundem Glanz danken.

Erst Protein oder erst Feuchtigkeit – lerne die Struktur deiner Haare kennen

Brauchst du erst Protein oder erst Feuchtigkeit für perfekt gepflegte Haare? Für die Antwort müssen wir ein wenig in den Aufbau unseres Haares tauchen: Der Cortex, also der Hauptteil des Haares, welcher für Elastizität und Festigkeit verantwortlich ist, besteht zu 90% aus dem Protein Keratin. Deshalb ist es so wichtig, deine Locken mit ausreichend Proteinen zu nähren. Sie reparieren Schäden, die durch äußere Einflüsse und chemische Behandlungen entstehen, und lassen dein Haar stabiler und dicker erscheinen. Im Klartext: Sie schenken dir kräftige, gesunde Locken statt schlapp herunterhängenden Wellen.

Bevor Proteine andocken können, müssen deine Locken allerdings erstmal ausreichend mit feuchtigkeitsspendenden Mitteln versorgt sein. Denn Proteine heften sich an die Wassermoleküle an, denen sie auf ihrem Weg begegnen. Wenn du Proteine auf nicht ausreichend befeuchtete Haare aufträgst, ziehen sie Feuchtigkeit aus deinen Haaren und trocknen deine Lockenmähne aus. Aus diesem Grund ist ausreichend Feuchtigkeit essenziell, um deine Haare gesund zu halten. Bei deiner Haarpflege lautet die Devise: Versorge deine Haare zunächst mit Feuchtigkeit und verwende erst danach Proteine. So bleiben deine Locken schön geschmeidig und werden nicht spröde.

Woran erkenne ich, was meine Locken gerade brauchen?

Du weißt jetzt, dass alle Lockentypen sowohl Proteine als auch Feuchtigkeit benötigen. Wie in unserer Ernährung brauchen auch unsere Haare und Kopfhaut eine gewisse Abwechslung an Inhaltsstoffen. Häufig führt eine einseitige Benutzung derselben Produkte früher oder später zu ungesunden Locken oder Wellen. Nach kurzer Zeit wird das Nährstoffdefizit sichtbar und deine Haare sind unglücklich – das wollen wir unbedingt verhindern!

Wenn wir wollen, dass Lockenprodukte auf Dauer ihren Job tun, müssen wir darauf achten, Proteine, und Feuchthaltemittel in einem gesunden Gleichgewicht in unsere Lockenpflege zu integrieren. In welchem Abstand und in welcher Menge du Protein oder Feuchtigkeit für perfekt gepflegte Haare benötigst, hängt von deinem gegenwärtigen Lockenzustand ab:

  • spröde und trockene Haare: mehr Feuchtigkeit, weniger Proteine.
  • platte, formlos herunterhängend Haare ohne Volumen: weniger Feuchtigkeit, mehr Proteine.
  • strohige, frizzige Haare: brauchen weniger Proteine, mehr Feuchtigkeit.
  • elektrisch aufgeladene Haare: Feuchtigkeit sollte durch mehr schützende, leichte Öle oder Haarbutter versiegelt werden.

Sicht- und Fühltest für die richtigen Pflegeprodukte

Gerade, wenn dir am Anfang die Übung fehlt, deine Locken mit einem Blick richtig einzuordnen, zögerst du vielleicht, ob du dich heute eher für Protein oder Feuchtigkeit für deine Haare entscheiden solltest. Ein Fühltest kann dir mehr Sicherheit geben, den Zustand deiner Locken korrekt einzuschätzen.

Greife dazu also mal in deine Lockenmähne und stelle dir folgende Frage: Sind deine Haare sehr spröde, trocken, strohig, glanzlos oder brechen schnell ab? In diesem Fall sind deine Locken mit Proteinen überpflegt und benötigen Feuchtigkeit. Entscheide dich für Pflegeprodukte mit Feuchthaltemitteln wie Wasser, Aloe Vera und Glycerin, um deine Locken wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Ein tolles Produkt dafür ist die Banana Cream von Ecoslay.

Du kannst mit der Feuchtigkeitszufuhr aber auch zu weit gehen. Sehen deine Locken platt und unvoluminös aus und formen nicht mehr deine gewohnte Lockenstruktur? Hast Du normalerweise auch relativ nah an der Kopfhaut gelockte Haare, diese sind aber plötzlich weg? Dann greife eher zu proteinhaltigen Pflegeprodukten.

Es gibt übrigens eine noch schnellere Methode, die dir sofort Aufschluss über den Zustand deiner Locken gibt: Nimm dazu ein ausgefallenes Haar und halte es mit der einen Hand fest, während du mit den Fingern deiner anderen Hand daran ziehst. Lässt sich das Haar kaum dehnen und reißt sofort, ist dein Haar mit Proteinen übersättigt. Dehnt es sich dagegen sehr, hast du zu viel Feuchtigkeit im Haar.

Protein oder Feuchtigkeit auf die Porosität deiner Haare abstimmen

Ist Porosität ein ganz neuer Begriff für dich? Dann wird es spätestens jetzt Zeit, unser Quiz zur Haarporosität zu machen und deinen Lockentyp herauszufinden. Dieses Wissen ist nämlich von unschätzbarem Wert, um deine Haare mit auf sie abgestimmten Pflegeprodukten richtig nähren zu können.

Wie ganau das funktioniert? Je poröser deine Haare sind, desto mehr Proteine brauchen sie. Umgekehrt benötigen weniger poröse Locken weniger häufig Protein-Behandlungen. Bei sehr niedrig-porösem Haar ist dagegen Vorsicht geboten mit Proteinen – diese solltest du sparsam verwenden und gezielt einsetzen, etwa in Form von monatlichen Reiswasser-Rinses oder speziellem Protein Deep Conditioner. Der Fokus liegt bei extrem niedrig-porösem Haar klar auf Feuchtigkeit.

Wie genau helfen Proteine dabei, hoch-porösem Haar einen gesunden Glanz zu geben? Durch Umwelteinflüsse oder chemische Behandlungen werden deine Locken ganz schön strapaziert, wodurch die Cuticula (Schuppenschicht) durchlässiger wird. Proteine können diese von Waschgang zu Waschgang vorübergehend wieder auffüllen. Das Ergebnis: Sichtbar gesündere und voller aussehende Locken. Achte auch bei porösem Haar gleichzeitig auf ausreichend Feuchtigkeit, sodass die Proteine richtig andocken können.

Egal ob niedrig oder hoch poröses Haar, deine Pflegeroutine sollte nicht zu einseitig werden. Du kannst deine Locken entweder bei jeder Haarwäsche abwechselnd mit Feuchtigkeit oder Protein versorgen, etwa durch ein Feuchtigkeitsshampoo und im Anschluss einen proteinreichen Conditioner.  Einige Curlies bevorzugen dagegen eine andere Methode: Sie legen eine Woche lang den Fokus auf Feuchtigkeit und wechseln in der nächsten Woche zu proteinbasierten Pflegeprodukten. Welche Methode passt besser zu dir?

Ein tolles feuchtigkeitsspendendes Shampoo ist das Sumilayi Zen Curls Shampoo:

Ein toller proteinreicher Conditioner ist das Naturally Drenched Pre-Conditioner Treatment, welches sowohl als normaler Conditioner (Kurze Einwirkzeit) als auch als Protein Treatment (längere Einwirkzeit) angewandt werden kann:

Pflegetipps: So findest du die richtige Balance aus Protein und Feuchtigkeit für deine Haare

Was ist der Schlüssel zu einer perfekt auf dich abgestimmten Pflegeroutine? Richtig, dein Haargefühl. Deine Locken teilen dir normalerweise durch ihr Aussehen mit, was sie sich von dir wünschen. Ist dein Haar konstant flacher, frizzier, undefinierter und an der Wurzel weniger gelockt als normalerweise, haben deine Pflegeprodukte wahrscheinlich einen zu hohen Feuchtigkeitsanteil. Dieses Problem kannst du mit 2-3 gezielten Proteinbehandlungen schnell lösen. So hat es auch Krisy gemacht: Sie hat ihr schlappes, mit Feuchtigkeit überpflegtes Haar mit 2 Proteinkuren wieder in eine kraftvolle Lockenmähne verwandelt. Brauchen auch deine Locken einen Proteinshake? Ein Deep Conditioner wie etwa der Ecoslay Matcha Boost stärkt deine Lockenpracht mit Quinoa- und Keratinproteinen und gibt ihnen ihre Sprungkraft zurück – und dir ein traumhaftes Haargefühl.

Um zu einer ausgewogenen Protein-Feuchtigkeits-Balance zu finden, solltest du gezielt shoppen und dir Pflegeprodukte speziell für Feuchtigkeit und Protein zulegen. So kannst du deinen Locken je nach Zustand das Treatment gönnen, das sie gerade brauchen. Achte einfach auf die Liste der Inhaltsstoffe: Stehen etwa Wasser, Glycerin und Aloe Vera ganz oben, handelt es sich um ein feuchtigkeitsspendendes Produkt. Bei proteinhaltigen Produkten stehen dagegen folgende Inhaltsstoffe ganz vorne in der Liste: Rice Protein, Keratin, L-Cystein, Collagen, Wheat Protein, Silk Amino Acids, Milk, Oat Extract, Blue Green Algae oder Soy Protein.

Und wenn deine Locken sich gut anfühlen und in einem ausgewogenen Zustand sind? In diesem Fall kannst du sie gleichermaßen mit Feuchtigkeit und Proteinen versorgen. Du kannst wenig falsch machen, wenn du bei jeder Haarwäsche einmal durchwechselst. Mix it up ist auch das Prinzip unserer Lockenbox. Entdecke jedes Mal neue, spannende Produkte, die es deinen Locken garantiert nie langweilig werden lassen. So vermeidest du einen Overload von Protein oder Feuchtigkeit für deine Haare – und rockst diesen Sommer eine perfekt gepflegte Lockenmähne.

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