Haarporosität - hilfreiche Pflegetipps für Deine Wellen und Locken

Lockenbox Munich | 30.12.2019

Der Einfluss der Haarporosität

1. Was bedeutet Porosität eigentlich?

2. Wie finde ich meine Porosität heraus? (Quiz zur Porosität)

3. Warum ist Porosität wichtig?

4. Niedrig poröses Haar: Die richtige Pflege

5. Hoch-poröses Haar: Die richtige Pflege 

 

Quiz zur Porosität

 

Die richtige Lockenpflege für sich zu finden scheint wie eine Wissenschaft für sich. Immerhin gibt es einige unterschiedliche Faktoren, die man berücksichtigen kann: die Dichte, Dicke und der Lockentyp sind wohl die gängigsten. Wer bereits von Porosität gehört hat, weiß aber vielleicht bereits, dass viele Experten dieser Eigenschaft noch vor allen anderen die höchste Wichtigkeit zuschreiben.

Und tatsächlich - Die Porosität zu kennen kann eine kleine Welt für unsere Wellen und Locken verändern. Diese Erfahrung durften wir glücklicherweise selbst machen! Ehrlich gesagt hatten wir uns sogar selbst vor ein paar Jahren eine ganze Weile falsch eingestuft - ich ging davon aus, niedrig poröses Haar zu haben während Krisy der Annahme unterlag, zu den hoch Porösen zu gehören. Heute wissen wir aber, dass ich (wellige, dünne Haare) hoch poröses Haar habe, während Krisy (dickere Korkenzieherlocken) mittel-poröses Haar hat. Warum ist uns diese ursprünglich falsche Einordnung passiert? Ich denke, da wir wie so viele automatisch davon ausgingen, dass Haarstrukturen im 4er Bereich immer hoch poröses Haar haben, währenddem geradere Locken/Wellenstrukturen niedriger poröses Haar haben -  dabei ist es ja sehr oft (aber nicht immer!) gerade umgekehrt.

Da es bei der Locken - und Wellenpflege wirklich einen gewaltigen Unterschied machen kann Deine Haare der richtigen Porosität zuzuordnen, wollen wir Dir mit diesem Beitrag helfen, herauszufinden, welche Porosität Du hast und wie Du Deine Pflegeroutine darauf anpassen kannst.

1. Was bedeutet Porosität eigentlich?

Porosität sagt aus, wie gut dein Haar Feuchtigkeit aufnehmen und speichern kann. Porosität ist praktisch die Größe der Lücken im Haar, durch die sich Wasser und andere Stoffe bewegen können - aber auch wie schnell Feuchtigkeit sich durch das Haar bewegt. Bei niedrig porösem Haar steht die Schuppenschicht (Cuticula) fest zusammen (die Lücken sind kleiner), weshalb Feuchtigkeit schwerer aufgenommen werden kann. Bei hoch porösem Haar ist es genau umgekehrt, die Schuppenschicht steht weiter auseinander (größere Lücken), durch die mehr Feuchtigkeit ins und aus dem Haar dringen kann.

Alle Haare (und vor allem Locken) sind gewissermaßen porös- nur unterscheidet man zwischen niedrig-, mittel- und hoch porösem Haar. Obwohl die Porosität vor allem genetisch bedingt ist, trifft letzteres aber vor allem auch auf kaputte, sehr splissige und chemisch behandelte Haare zu. Haare können also generell durch äußere Faktoren wie Chemie, Hitze oder Chlor poröser werden. Auch ist es ganz natürlich, dass unterschiedliche Porositäten bei einer Person auftreten, denn älteres Haar (Spitzen) ist natürlicherweise poröser als neues Haar (Ansatz).

 

2. Wie finde ich meine Porosität heraus?

Lass uns zunächst sagen, dass wir ohne ein Labor nur mit Indizien arbeiten können, die darauf hinweisen, welche Porosität unsere Haare haben. Erschwerend kommt hinzu, dass jeder von uns sowohl hoch-, mittel-, wie auch niedrig-poröses Haar auf dem Kopf hat, weshalb man erstmal ansprechen muss, welchen Test man nicht empfehlen kann (welchen du aber dennoch machen kannst): der Wasserglastest.

Sobald du anfängst zu recherchieren, wirst du auf diesen Test hundertfach treffen, allerdings sollte man aufpassen, sich von dem Testergebnis leiten zu lassen, da er meistens zu sehr „beliebigen“ Ergebnissen führt, da zu viele Störfaktoren Einfluss auf diesen Test haben. Dir steht es natürlich vollkommen frei, diesen trotzdem zu machen!

Umso mehr du dich mit deinen Locken/Wellen auseinandersetzt & experimentierst, desto besser bekommst du eine Intuition für diese – du bekommst ein Gespür dafür, was deine Haare mögen und was nicht, was für deine Haare funktioniert & was nicht. Basierend darauf kommt man zu einem ziemlich zuverlässigen Ergebnis, wenn es um die Haarporosität geht - aber das benötigt eben etwas Beobachtungszeit und geht oft nicht von jetzt auf gleich. Wir haben dir hier einen ziemlich coolen Test angefertigt, den du direkt machen kannst. Nimm dir aber auch gerne mehrere Wochen Zeit, um dein Haar genau zu beobachten und wiederhole den Test nach Belieben. Bei Porosität neigt man zudem schnell dazu, sich auf die Extremen zu fokussieren, dabei ist eine einseitige Pflege auch hier nicht perfekt.

 

Quiz zur Porosität

 

Wenn Du nun keine Fragen mit einem klaren Ja oder Nein beantworten konntest weil Du das Gefühl hast, immer in der Mitte zu sein, dann kann es gut sein, dass Du mittel-poröses Haar hast. Nimm Dir aber auch gerne mehrere Wochen Zeit, um Dein Haar genau zu beobachten! 

Genauso wichtig ist, sich bewusst zu sein, dass man sich bei der Porositätsfrage sinnbildlich in einer Skala einstufen sollte. Das heißt, dass man an absolut jedem Punkt auf dieser Skala stehen kann und es sehr viele Zwischeneinstufungen gibt. Du könntest z.B. im niedrig-porösen Bereich liegen- innerhalb diesem aber eher zur normaleren Ausprägung oder zur extrem niedrig porösen Ausprägung gehören.

3. Warum ist Porosität wichtig?

Die Haarporosität hängt sehr stark mit dem Thema der Protein-Feuchtigkeits-Balance (siehe Artikel: "Feuchtigkeit, Proteine und Emollients") zusammen. Wie du sicherlich schon weißt, sind Locken dafür bekannt, eher trocken zu sein und gefühlt jeder Friseur weist einen darauf hin, regelmäßig Kuren zu machen. Trockene Locken bedeuten Frizz, keine bis wenig Definition und stark eingeschränkte Sprungkraft – alles, was wir bei unseren Locken nicht wollen, richtig? Im Endeffekt gibt dir deine Haarporosität Aufschluss darüber, wie du Feuchtigkeit in das Haar bekommst und wie du diese Feuchtigkeit auch im Haar behältst. Im Allgemeinen nehmen niedrig-poröse Haare Feuchtigkeit nur schwer auf und brauchen länger um trocken zu werden (da das Wasser langsamer entweicht). Hoch poröse Haare nehmen Feuchtigkeit einfacher auf, verlieren diese aber auch genauso schnell wieder (wegen der fehlenden Cuticula) und trocknen deshalb schneller, aber leider auch schneller aus. Mittel-poröses Haar ist am einfachsten zu handhaben und muss vergleichsweise nicht so kritisch auf die richtige Pflege achten, weshalb wir uns nun auf niedrig-und hoch poröses Haar konzentrieren, da bei diesen Gruppen die richtige Pflege wirklich entscheidend ist.

Wie pflegt man nun niedrig bzw. hoch-poröses Haar am Besten? 

Lasst uns zuerst auf niedrig-poröses Haar eingehen. All diejenigen, die sich als  hoch-porös eingestuft haben, können natürlich auch gleich zum 5. Punkt übergehen :)

4. Niedrig poröses Haar: Die richtige Pflege

Wie oben bereits erwähnt, steht die Schuppenschicht sehr eng zusammen bei niedrig porösem Haar. Deshalb sieht es in der Regel gesund und glänzend aus. Es braucht also länger, um mit Wasser und natürlichen Ölen gesättigt zu werden: Produkte ziehen langsamer ein. Bei extrem niedrig porösem Haar sitzen Produkte sogar oft als weiße Ablagerung auf dem Haar bevor sie entweder gar nicht oder erst nach langer Wartezeit endlich absorbiert werden. Niedrig poröses Haar benötigt also Produkte, die Feuchtigkeit an das Haar binden und halten. Deshalb zur alles entscheidenden Frage:

Wie bekommt man Feuchtigkeit in niedrig poröses Haar?

Hier sind die wichtigsten Punkte:

  • Proteine und Feuchtigkeit: Geringe Porosität sollte sich mehr auf Feuchtigkeit als auf Protein konzentrieren, denn die Haare haben bereits einen höheren Proteingehalt als hoch poröses Haar. Dünnes niedrig poröses Haar verträgt jedoch mehr Protein (ca. wöchentlich) als dickes niedrig poröses Haar. Sehr dickes niedrig poröses Haar sollte Proteine sogar nur sehr selten benutzen (1-2 x/Monat) und vorwiegend Feuchtigkeit zuführen, da die Haare ansonsten trocken und stumpf werden können (vor allem bei 4c Haaren)

  • Bei niedrig porösem Haar kann sich mehr Feuchtigkeit auf dem Haar ansammeln nach dem Waschen, da das Haar nur soviel Wasser absorbiert, wie es benötigt. Der Rest bleibt dann praktisch auf der Oberfläche sitzen (erkennbar z.B. an Wassertropfen auf dem Haar).
    Einfach das überschüssige Wasser vor der Stylingroutine mit einem Tuch entfernen, sodass das Haar nicht mehr triefend nass ist. Beim Stylen die Haare dann einfach nochmal mit einer Sprühflasche mit Wasser befeuchten, sodass dann die gewünschte Menge an Wasser im Haar ist, denn Wasser ist trotzdem die Grundlage beim Stylen von niedrig porösen Haaren.

  • Deep Conditioning: Benutze Deep Conditioner mit feuchtigkeitsspendenden Stoffen wie z.B. Aloe Vera oder Honig um deine Haare zwischendurch mal ausgiebig zu hydrieren. Dabei eine Wärmekappe zu benutzen ist sehr empfehlenswert, da die Wärme die Cuticula öffnet, was das pflegende Produkt besser einziehen lässt.

  • Die richtigen Zutaten: Schaue nach feuchtigkeitsspendenden Zutaten wie Glycerin, Honig, Aloe Vera,... Diese Inhaltsstoffe können besser von niedrig porösem Haar absorbiert werden, vor allem, wenn man die Haare davor etwas erwärmt und befeuchtet hat, was die Cuticula/Schuppenschicht öffnet. Produkte die sehr reich an schweren Buttern oder Ölen sind (z.B. Casteröl (Rizinusöl), Olivenöl, Shea Butter oder Tucuma Butter) können deine Haare unter Umständen nicht richtig absorbieren. Deshalb kommt es bei niedriger Porosität auch auf die Konsistenz an. Leichtere Pflege - und Stylingprodukte auf flüssiger, wasserbasierter Basis (dünne Konsistenzen) wie z.B. Haarmilch/Cremes sind mehr zu empfehlen, da sie nicht auf dem Haar sitzen bleiben. Als erste oder zweite Zutat sollte deshalb Wasser oder auch Aloe Vera stehen.

  • Auf die richtigen Öle achten: Die Verwendung von ungeeigneten Ölen können zu Ablagerungen führen, da sie auf dem Haar sitzen bleiben. Die geeignetsten Öle sind leicht und beschweren nicht, haben die Eigenschaft, sehr tief einzuziehen, fördern das Haarwachstum und spenden Nährstoffe. Deshalb ist das beliebteste Öl bei den niedrig Porösen wohl süßes Mandelöl, da es praktisch all diese Eigenschaften vereint. Argan oil, Jojobaöl, Baobaböl, Traubenkernöl, Sonnenblumenkernöl, Granatapfelöl, Aprikosenöl, Sesamsaatöl, Hagebuttenöl, Distelöl oder Avocadoöl sind aber auch sehr gut geeignet. Casteröl, Hanfsamenöl oder auch Olivenöl könnten unverdünnt bereits zu schwere Öle sein. Diese entweder vermeiden oder in Mischung/verdünnt mit anderen Ölen verwenden. Auch Kokosnussöl kann für manche ungeeignet sein, da es zusätzlich zu seiner tief-penetrierenden Wirkung wie ein Protein fungiert (aufgepasst bei "Protein-Empfindlichen"). 
    • Build-up --> Clarifying: Niedrig - poröses Haar ist anfälliger für Build-up, da es weniger negative Ladungen hat, um Conditioner zu absorbieren. Deshalb ist es wichtig, häufiger klärende Shampoos zu benutzen, sodass der gesamte Build-up herunterkommt und das Haar nicht beschwert.

      • Die richtigen Butter/Weichmacher benutzen: Dafür eignen sich leichtere Butter wie z.B. Mangobutter, Murumurubutter oder Avocadobutter besser als schwere Butter wie z.B. Sheabutter. Reichhaltigere Buttern können auch gut in geringeren Dosen oder mit etwas Wasser verdünnt benutzt werden.
      • PH-Wert: Der pH-Wert eines Produktes öffnet oder schließt die Schuppenschicht des Haares. Diesen Mechanismus kann man sich, wenn es um die Feuchtigkeitszufuhr geht, zunutze machen. Produkte, die einen niedrigeren pH-Wert haben, sind säurehaltiger, wodurch sich die Cuticula schließt. Da wir aber bei gering porösem Haar eine Öffnung der Cuticula anstreben, ist es ratsamer, hin-und wieder ein stärkeres Shampoo mit schwach basischem pH-Wert von 7 bis 7,5 zu benutzen. Da der pH-Wert alkalischer ist als der des Haares ( der zwischen 4,5-5,5 pH-Wert liegt), lockert und hebt sich die Schuppenschicht an, sodass die Feuchtigkeit des anschließenden Conditioners durchgelassen wird.


        5. Hoch-poröses Haar: Die richtige Pflege 

        Hier ist die wichtigste Frage: 

        Wie bleibt die Feuchtigkeit in hoch-porösem Haar?

        • Poröses Haar hat oft mit einer “aufgeschwollenen” inneren Haarschicht zu kämpfen, da das Wasser bis ganz nach innen vordringt. Deshalb können Pre-poo Öl Kuren helfen. Öle hydrieren nicht wie viele denken, sondern machen das Haar wasserabweisender und reduzieren somit die Porosität (Grund: weniger “aufgeblähte” Haare sind das Resultat und dadurch weniger abfallende Cuticulaschichten, was zu geringerer Porosität führt). Somit gelangt weniger Wasser ins und aus dem Haar = das Haar bleibt hydrierter. Kokosnussöl ist dafür am besten geeignet, aber auch Babassuöl, Sonnenblumenöl, Traubenkernöl etc. Schwächere Öle wie Avocado, Jojoba oder Arganöl können bei dünnem Haar gut funktionieren.

        • Feuchtigkeitsverlust vorbeugen: Produkte mit Inhaltsstoffen wie Proteine, Leinsamen oder Honig zum Schluss verwenden, um die Haaroberfläche zu “verschließen” und das Entweichen der Feuchtigkeit an die Luft zu verhindern. Öle sind dafür auch möglich (bei dünnen Haaren reicht äußerst wenig und es ist immer individuell zu betrachten, ob Öle Deinen Haaren gut tun oder das Haar zu fettig hinterlassen).
           
        • Proteine priorisieren: Hohe Porosität sollte sich sowohl auf Feuchtigkeit als auch auf Protein konzentrieren, denn der Proteinmangel des Haares macht es dem Haar schwer, Feuchtigkeit zu halten und trocknen deshalb einfach aus. Mehr Proteine binden Wasser. Neben Feuchtigkeit sind Protein Behandlungen (1 x/Woche) der beste Helfer!!

        • Regelmäßig Deep Conditioner benutzen für mehr Elastizität und Weichheit.

        • Das richtige Öl: Eines der besten Öle für hoch poröses Haar ist Jojobaöl, da es den Ölen, die die Kopfhaut natürlich produziert, am nächsten kommt. Öle mit den ungesättigten Fettsäuren Omega 3 und Omega 6 haben große Moleküle, die gut mit den Lücken in der Schuppenschicht arbeiten, wie Baumwollsamenöl, Avocadoöl und Primelöl. Jamaican Black Castoröl, Olivenöl und Hanfsamenöl können als Füller der Keratinlücken fungieren.

        • PH-Balance: Bei porösem Haar ist es umso wichtiger, eine gute PH-Balance von 4.5/5.5 zu bewahren um die Cuticula geschlossener zu halten. Man könnte auch gelegentlich etwas von einem DIY Apfelessigspray oder Aloe Vera Spray nach der Haarwäsche ins Haar sprühen oder spezielle PH-neutralisierende Sprays anwenden.

        • Oft genug die Spitzen schneiden, denn diese sind am porösesten, je länger die Haare werden.

        6. Fazit

        Es ist von großem Vorteil, seine Porosität zu kennen, denn damit kann man einfach viel gezielter Ausschau nach Produkten mit den richtigen Zutaten halten und Konsistenzen besser einschätzen. Gleichzeitig geht es bei Porosität und allen Produkten, die jeweils zum Einsatz kommen, aber auch um die richtige Dosis und Anwendung. Man sagt manchmal zu voreilig "Ich kann keine Öle, Deep Conditioner oder Proteine verwenden". Aber manchmal liegt das Problem nicht ausschließlich an der Zutat, sondern an der Dosis, Ausgewogenheit oder an der Reihenfolge. Niedrig poröses Haar benötigt in den meisten Fällen auch Conditioner und Öle, nur häufig in geringeren oder verdünnten Dosen, da das Haar einfach weniger aufnimmt und der Rest sich als Build - up ansammeln würde. 
        - Nicht eine Methode wird allen gerecht werden. -
        Manchmal macht es Sinn, Produkte in Wasser verdünnt, vor dem Waschen oder den Conditioner vor dem Shampoo anstatt danach zu benutzen.
        No curly hair regime fits all!

        Manchmal vergisst man vor lauter Regeln einzuhalten, seine eigenen Regeln aufzustellen. Und genau das muss man tun, wenn man seine Haare auf sich angepasst pflegen möchte um das bestmögliche Resultat zu erreichen - dabei geht es dann viel mehr darum, den eigenen Beobachtungen zu folgen und nach Gefühl zu handeln. Wie fühlt sich dieses Produkt mit dieser Zutat und dieser Anwendung an? Liefert es mir nach der Mühe das erhoffte Ergebnis, also schöne, gesunde Wellen/Locken? Oder sollte ich nach vielen wiederholten Fehlschlägen lieber nicht an diesem Produkt festhalten, sondern mit Neuem experimentieren? Dieses Gefühl zu entwicklen ist vor allem bei der Handhabung mit Feuchtigkeit und Proteinen wichtig, sodass jeder sein persönliches Gleichgewicht dafür finden kann, denn jeder braucht beides, nur in unterschiedlicher Proportion. Sogar extrem niedrig Poröse, die empfindlich auf zu viel Proteine reagieren, kommen nicht um die gelegentliche Reiswasser Behandlung herum -  auch wenn es in Ihrem Fall dann nur 1 x im Monat ist. Jedes Haar ist individuell. Folgt nicht einfach Methoden, die bei anderen funktionieren, lasst euch davon inspirieren und dann passt alles auf eure Bedürfnisse an - auch wenn Ihr das 1x1 der Produktanwendung einfach ein wenig neu erfindet, sodass es zu euch passt!